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Schlusswort

Der Islam ist die ewige Botschaft von Allah (dem Erhabenen) an alle Menschen, die durch Allahs Prophet (Allahs Segen und Frieden seien mit ihm) übermittelt wurde. Eine Gruppe der Menschheit glaubte an die Botschaft des Islam und folgte ihm, während andere nicht daran glaubten. Die Botschaft des Islam erklärte gleich zu Beginn der Offenbarung, dass der Mensch würdiger und geehrter als alle anderen Geschöpfe ist.

Allah (Subhaanahu wa ta´ala. Er ist frei von Unvollkommenheit, der Allerhöchste) sagt im Qur´an al-Karim (17:70):

[Und wahrlich, Wir haben die Kinder Adams geehrt und sie über Land und Meer getragen und sie mit guten Dingen versorgt und ausgezeichnet – eine Auszeichnung vor jenen vielen, die Wir erschaffen haben.]

Allah (Subhaanahu wa ta´ala. Er ist frei von Unvollkommenheit, der Allerhöchste) erläutert noch ein weiteres Hauptprinzip des menschlichen Lebens nach diesem ersten:

Alle Menschen sind gleich geschaffen in der Art Schöpfung.

Allah (Subhaanahu wa ta´ala. Er ist frei von Unvollkommenheit, der Allerhöchste) sagt im Qur´an al-Karim (4:1):

[Oh ihr Menschen, fürchtet euren Herrn, Der euch erschaffen hat aus einem einzigen Wesen; und aus ihm erschuf er seine Gattin, und aus beiden ließ er viele Männer und Frauen enstehen. Und fürchtet Allah, in Dessen Namen ihr einander bittet, sowie im Namen eurer Blutsverwandten. Wahrlich, Allah wacht über euch.]

Aus den vorher genannten Prinzipien kann man entnehmen, dass alle Menschen in ihren menschlichen Werten gleich sind. Alle Männer und Frauen sind gleich im Äußern ihrer Ansichten und der Benutzung all dessen, was auf der Erde von ihrem Schöpfer für sie zur Verfügung gestellt wurde. Alle Männer und Frauen sind aus der Sicht Allahs gleich geschaffen.

Wenn es Unterschiede zwischen den verschiedenen Mitgliedern der Menschheit gibt, liegt dies wirklich nicht an ihrer Ehre und Abstammung. Wenn es unterschiedliche Ränge der Menschen in ihrem Lebensstandard, Einkommen usw. gibt, spiegelt dies unter keinen Umständen einen Unterschied in der menschlichen Natur dieser Menschenklassen wieder. Wirkliche Unterschiede in den Rängen der Menschen bestehen nur in ihrer wahren Hinwendung zum Islam und ihrem Praktizieren und Anwendung seiner Prinzipien in ihren eigenen Leben. Allah (Subhaanahu wa ta´ala. Er ist frei von Unvollkommenheit, der Allerhöchste) beschreibt dieses Prinzip im Qur´an al-Karim (49:13):

[Oh ihr Menschen, Wir haben euch aus Mann und Frau erschaffen und euch zu Völkern und Stämmen gemacht, auf dass ihr einander erkennen möget. Wahrlich, vor Allah ist von euch der Angesehenste, welcher der Gottesfürchtigste ist. Wahrlich, Allah ist Allwissend, Allkundig.]

Die Ehre einer Person hat aus Allahs Sicht nichts mit Farbe, sozialem Ansehen, Geschlecht, Rasse, Stärke, Gesundheit, Würde oder Reichtum zu tun. Alle Menschen sind gleich geschaffen. Der einzige Maßstab für die Unterscheidung und Differenzierung bei Allah (Subhaanahu wa ta´ala. Er ist frei von Unvollkommenheit, der Allerhöchste) geschieht auf der Grundlage von Frömmigkeit, wahrem Glauben und der Verrichtung guter Taten.

Vom Gesandten Allahs (salla-llahu ´alaihi wa salam. Allahs Segen und Frieden auf ihm) wird berichtet, dass er sagte:

"Ein Araber hat kein Vorrecht über einem Nichtaraber. Ein Weißer hat kein Vorrecht über einen Schwarzen außer in der Gottesfurcht." (Dieser Hadith wurde von Ahmad berichtet.)

Die Islamischen Lehren beseitigen alle Unterschiede zwischen den Menschen und setzten die gleiche Behandlung ein. Eine der wichtigsten und wesentlichen Lehren des Islam, die wirklich missverstanden, falsch ausgelegt und nicht gut erklärt wurde ist, "dass die Frau dem Mann in allen Dingen gleich ist, außer wenn es einen klaren und deutlichen Grund für eine Ausnahme gibt". Diese Ausnahmen sind das Thema unseres Büchleins. Wir haben versucht, all diese Missverständnisse aufzuklären, die viele Leute – auch Araber, Muslime und Nicht-Muslime - über die Realität der Frauen im Islam haben.

Allah (Subhaanahu wa ta´ala. Er ist frei von Unvollkommenheit, der Allerhöchste) sagt im Qur´an al-Karim (9:71):

[Und die gläubigen Männer und die gläubigen Frauen sind einer des anderen Beschützer: sie gebieten das Gute und verbieten das Böse und verrichten das Gebet und entrichten die Zakah und gehorchen Allah und seinem Gesandten. Sie sind es, derer Allah Sich erbarmen wird. Wahrlich, Allah ist Erhaben, Allweise.]

Allah (Subhaanahu wa ta´ala. Er ist frei von Unvollkommenheit, der Allerhöchste) sagt im Qur´an al-Karim (3:195):

[Da erhörte sie ihr Herr (und sprach): "Seht, Ich lasse kein Werk der Wirkenden unter euch verloren gehen, sei es von Mann oder Frau; die einen von euch sind von den anderen...]

Allah (Subhaanahu wa ta´ala. Er ist frei von Unvollkommenheit, der Allerhöchste) sagt im Qur´an al-Karim (4:7):

[Den Männern steht ein Teil der Hinterlassenschaft ihrer Eltern und Verwandten zu, und ebenfalls den Frauen steht ein Teil von der Hinterlassenschaft ihrer Eltern und Verwandten zu. Sei es wenig oder viel. (Das gilt) als vorgeschriebener Anteil.]

Auf der Grundlage des eben gesagten und dessen, was in diesem Büchlein zusammengetragen worden ist, kann man einfach und zuversichtlich sagen, dass Frauen niemals ihre vollen Rechte, natürliche Freiheit und vollständigen persönlichen Rechte genießen und nie genießen werden, als unter dem SCHUTZ des ISLAM. Der Islam hat eine Menge Rechte für Frauen festgelegt und eingesetzt. Dem entsprechend hat er auch bestimmte Pflichten benannt und festgelegt, die sie einhalten und erfüllen muss. All dies aus dem Grund, weil der Islam eine Göttliche Religion ist, im Gegensatz zu den von Menschen gemachten Gesetzen. Er gilt für die gesamte Menschheit, Männer und Frauen, Reiche und Arme, König und Landarbeiter, Starke und Schwache, Gesunde und Kranke, Weiße, Schwarze, Rote oder Gelbe. Sie sind alle ähnlich und gleich vor ihrem Schöpfer, Allah (Subhaanahu wa ta´ala. Er ist frei von Unvollkommenheit, der Allerhöchste). Allah, der Schöpfer, weiß am besten, was Seinen Geschöpfen in allen Situationen sowohl in dieser Welt als auch im Jenseits nutzt und sie erhöht.

Ich möchte den Leser bitten, kein Urteil über den Islam zu fällen und dafür das zur Grundlage nimmt, was er/sie von dem Verhalten, Benehmen und schlechten Taten einer Gruppe von Muslimen, die behaupten, besonders feste Bindung zum Islam zu besitzen, sieht, beobachtet oder bemerkt. Tatsächlich gibt es Menschen, die den Islam zum Vorwand benutzen, um ihre persönlichen Verbrechen, Sünden und schamlosen Taten zu verdecken. Auch gibt es viele Personen, die zu den Muslimen gerechnet werden, die mit ihren Lippen und Zungen erklären "Es gibt keine Gottheit ausser Allah Allein, und Muhammad (salla-llahu ´alaihi wa salam. Allahs Segen und Frieden auf ihm) ist der Diener und Gesandte Allahs (des Erhabenen)," aber an diesem Punkt halten sie ein, und sie erfüllen nicht ihre Islamischen Pflichten, oder demonstrieren ihre Zugehörigkeit zum Islam nicht, durch die guten Sitten, zu denen der Islam aufruft. Sie könnten lügen, betrügen, täuschen und verschiedene Sünden und Verbrechen begehen, die vom Islam, von dem sie behaupten, dass sie ihm angehören, weder geduldet noch akzeptiert werden.

Islam ist eine wohltuende Religion. Sie ist so umfassend, trotzdem einfach anzuwenden. Es gibt Personen, die ihr ganzes Leben lang bestrebt sind, gute Muslime zu sein, den höchsten und besten Grad des Gottesdienstes zu erreichen, um mit allem was sie tun, Allahs (Subhaanahu wa ta´ala. Er ist frei von Unvollkommenheit, der Allerhöchste) Wohlgefallen zu erlangen. Andererseits gibt es Menschen mit Mängeln, Aufträgen und Versäumnissen, für die sie es verdienen, in dieser Welt und im Jenseits bestraft zu werden. Trotzdem kann sich niemand anmaßen, solche Sünden zu beklagen und sie abzustempeln als "aus der Herde des Islam Verdammte wegen der Sünden, die sie begangen haben". Solche Individuen werden nach den Islamischen Lehren als Asiy bezeichnet, d.h. eine sündige ungehorsame Person, die die Befehle Allahs (des Allerhöchsten) missachtet, die Anweisungen und wunderschönen Lehren des Gesandten Allahs (salla-llahu ´alaihi wa salam. Allahs Segen und Frieden auf ihm) und die Islamischen Lehren im Allgemeinen.

Es ist so zu verstehen,

"wenn etwas fehlt, so wie Reichtum, Zufriedenheit oder Anstand, berechtigt das die Mangel leidende Person nicht, mit anderen zu teilen, was sie nicht besitzt."

Dieses Prinzip wendet der Islam ebenfalls an.

Denen, die mehr über den Islam lernen wollen, geben wir den Rat, Wissen bei denen zu suchen, die für ihr Wissen, Verständnis und Ausübung des Islam in ihren Leben bekannt sind.

Unser Rat ist:

"Fragt nie nicht-praktizierende Muslime irgendetwas über den Islam."

Solch eine Person wird euch nur irreführen.

Oberflächliches Wissen über den Islam ist ebenso sehr gefährlich, schädlich und nachteilig. Wenn man ein paar Bücher über den Islam liest, ohne darauf zu achten, ob es sich dabei um zuverlässige Quellen handelt oder nicht, befähigt das jemanden nicht dazu, Richtsprüche abzugeben und Wissen über den Islam und seine Ausübung zu verbreiten.

Den Meinungen anderer blind zu folgen, ist sehr gefährlich und schädlich. Es ist unbedingt nötig, unvoreingenommene Meinungen über den Islam zu suchen.

Schließlich empfehle ich jedem Nicht – Muslim mit reiner Seele und reinem Herzen, ein kleines bisschen Informationen über den Islam von zuverlässigen Quellen, die wissenswert, gottesfürchtig und als ehrliche muslimische Schriftsteller bekannt sind, zu lesen. Es ist gutes und nützliches Wissen für jene, die nichts über den Islam wissen. Für die, die schon etwas über den Islam wissen, kann es ihr Wissen und ihre Islamische Ausbildung nur vermehren.

Allah (Subhaanahu wa ta´ala. Er ist frei von Unvollkommenheit, der Allerhöchste) sagt im Qur´an al-Karim (2:256):

[Es gibt keinen Zwang im Glauben. Der richtige Weg ist nun klar erkennbar geworden gegenüber dem unrichtigen. Wer nun an die Götzen nicht glaubt, an Allah aber glaubt, der hat gewiss den sichersten Halt ergriffen, bei dem es kein Zerreißen gibt. Und Allah ist Allhörend, Allwissend.]