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Vorwort

Aller Preis gebührt Allah I. Allahs Lob und Frieden seien mit Seinem letzten Propheten und Gesandten für die Menschheit, Muhammad bin Abdullah. Allahs Lob sei mit allen Gefährten und dem Haushalt Muhammads r.

Ich denke nicht, dass ich neue Sachen oder Dinge zu dem Thema "Frauenrechte im Islam" präsentieren werde. Ich habe versucht, alles, was ich an Geschriebenem zu diesem Thema finden konnte, zu sammeln, ordnen und zusammenzufassen und zum Wohl des Lesers neu vorzustellen.

Ich hoffe, suche und bete um Rechtleitung von Allah (Subhaanahu wa ta´ala. Er ist frei von Unvollkommenheit, der Allerhöchste) hierfür.  Ich hoffe auch, erfolgreich meine Ziele zu erreichen.  Allah (Subhaanahu wa ta´ala. Er ist frei von Unvollkommenheit, der Allerhöchste) sagt im Qur´an al-Karim (49:13), was der Bedeutung nach heißt:

(Oh ihr Menschen, Wir haben euch aus Mann und Frau erschaffen und euch zu Völkern und Stämmen gemacht, auf dass ihr einander erkennen möget. Wahrlich, vor Allah ist von euch der Angesehenste, welcher der Gottesfürchtigste ist. Wahrlich, Allah ist Allwissend, Allkundig.)

Mr. Ghalayeniy, der Autor des Buchs "Islam ist der Geist der Zivilisation" (arabisch) stellte auf S. 267 fest, in dem er "Der Halbmond und das Kreuz" zitierte, wo er auch den wohlbekannten französischen Denker und Philosophen Voltaire aus dessen Buch "Das Wörterbuch der Philosophie" das Essay "Der Qur´an zitierte:

"Wir haben dem Qur´an tatsächlich viele lächerliche Dinge zugeschrieben, der in Wirklichkeit rein ist. Unsere Autoren, deren Zahl bemerkenswert zunahm, finden es leicht, die Frauen auf ihre Seite zu sammeln, indem sie sie davon überzeugen, dass Muhammad p sie nur als intelligente Tiere betrachtete.

Desweiteren seien Frauen gemäß dem Islamischen Gesetz nichts weiter als Sklaven, die in ihrer Welt nichts besitzen und im Jenseits auch keinen Anspruch auf irgendetwas haben." Es ist offensichtlich, dass solche Behauptungen nur Falsches enthalten. Trotzdem gibt es Leser, die das glauben.
Wir ignorieren die Tatsache nicht, dass der Qur´an den Männern spezielle natürliche Fähigkeiten verliehen hat. Der Qur´an unterscheidet sich aber vom Alten Testament, die die Schwäche der Frau als göttliche Strafe betrachtet, wie im 1. Buch Mūsā (Mose) steht:

Und zum Weibe sprach er: Ich will dir viel Mühsal schaffen, wenn du schwanger wirst; unter Mühen sollst du Kinder gebären.  Und dein Verlangen soll nach deinem Manne sein, aber er soll dein Herr sein."

Es ist eine gewaltige Irreführung, einem so großartigen Gesetzgeber wie Muhammad r derartige unakzeptable Behandlung der Frauen zuzuschreiben. Die Wahrheit steht im Qur´an(4:19), was bedeutet:

(...und wenn ihr Abscheu gegen sie empfindet, empfindet ihr vielleicht Abscheu gegen etwas, in das Allah reiches Gut gelegt hat.)

Ebenso in Ajat (30:21), die lautet:

(Und unter Seinen Zeichen ist dies, dass Er Gattinnen für euch aus euch selber schuf, auf dass ihr Frieden bei ihnen finden möget; und Er hat Zuneigung und Barmherzigkeit zwischen euch gesetzt.  Hierin liegen wahrlich Zeichen für ein Volk, das nachdenkt.)

Geschrieben von:
Abdurrahman Abdulkarim Aschiha
Postfach 59565 - Riadh 11535
Königreich Saudi Arabien